Wüstenreisen

Bei Wüstenreisen meint man oft, eine Wüste ist ein großes, leeres Sandmeer unter einer heißen Sonne. Jedoch die größten Wüsten sind von extremer Kälte geprägt, und die Sandflächen sind nur ein kleiner Teil bei einer Wüstenreisen. Fast doppelt so groß wie die heiße Sahara ist die kalte Antarktis-Wüste, sie hat 15 Mio. Quadratkilometer. Wo es kein Wasser gibt, dort können Pflanzen, Tiere und Menschen nicht lange existieren. Eine Wüste kann aber auch durch einen hohen Salzgehalt zustande kommen. Zusätzlich werden die Wüsten durch den Menschen jedes Jahr erweitert auch durch Touristen bei Wüstenreisen.
Auf der Erde gibt es also heiße und kalte Wüsten, mit einer erstaunlich vielfältigen Natur. Die Oberflächen der größten Wüsten sind entweder Eis und Schnee oder Fels, Schutt und Geröll. Nur ein kleiner Teil der Wüsten hat Sand-Dünen. Es gibt auch trockene Vulkanlandschaften aus Lava und Asche. Und in Trockengebieten können sich Salzseen bilden.

Leben gibt es auch bei Ihrer Wüstenreisen


Es gibt Pflanzen und Tiere, die sich angepasst haben und gelernt haben, in einer Wüste zu überleben. Beispielsweise gibt es bei Wüstenreisen in heißen Wüsten gut angepasste Kakteen, die Wasser speichern können, oder die Pflanzen haben sehr lange Wurzeln. Außerdem gibt es Algen, Flechten und Pilze unter Gesteinsoberflächen.
Bei Wüstenreisen kann unterscheiden zwischen Trockengebieten, das sind bis zu 30 % des Landes, und extremen Wüsten, mit ganz wenig Regen überhaupt. Manche rechnen bereits vegetationsarme Regionen (mit wenig Pflanzen) zu den Wüsten hinzu. Das kommt ganz auf die Definition an. Dazu gibt es große halbtrockene Klimagebiete, in denen es Trocken- und Regenzeiten gibt. Als Biomasse definiert man das Gewicht der lebenden Pflanzen und Tiere. Bei einer Wüstendüne ist die Biomasse sehr gering. In den tropischen Regenwäldern beträgt die durchschnittliche Biomasse ca. 250000 kg/ha, in einer Savanne beträgt die Biomasse ca. 10000 kg/ha, und bei einer Wüstendüne ist die Biomasse nur ca. 250 kg/ha.
Es gibt unterschiedliche Wüstentypen, je nach Klima ihrer Wüstenreisen.
In den unterschiedlichen Trockengebieten gibt es verschiedene klimatische Ursachen für den Wassermangel. Wüsten vom Saharatyp gibt es in den Passatgebieten mit ihrem wolkenarmen Hochdruck, etwa 30 Breitengrade auf beiden Seiten des Äquators. Die Trockenheit dieser Gebiete wird noch verstärkt durch die Winde, die ebenfalls aus trockenen Regionen kommen. Warme Fönwinde trocknen das Land regelrecht aus. Die Winde, die vom Meer kommen, tragen nur wenig Wasser. Denn ihre Luftfeuchtigkeit nimmt stark ab, wenn sie sich über den heißen Küsten erwärmen.
Die Wüsten werden noch ausgeweitet durch den Menschen und Wüstenreisen.
Die Vegetation in vielen Trockengebieten wurde in den letzten Jahrhunderten oft zerstört. Letzte Bäume wurden vernichtet, etwa durch die Überbevölkerung. Denn es wurde zuviel Feuerholz geschlagen, und neue Bäume sind nicht mehr gewachsen. Der Wind erodiert die oberen Bodenschichten, und der Boden trocknet aus, weil keine Bäume mehr da sind. In der Regenzeit gibt es dann tiefe Erosionseinschnitte, die das Land weiter zerstören. Noch vorhandene Ackerflächen werden von Treibsand und Dünen überlagert, und wo falsch bewässert wurde, da kommt es zur Versalzung. Die Ausdehnung der Wüste wird auch als Desertifikation bezeichnet und hat ihre Hauptursache darin, wie der Mensch die Natur behandelt.