Zahnversicherung

Die Zahnversicherung ist eine private Zusatzversicherung, die für höhere Zuschüsse für Zahnersatz sorgt. Mit einer Zahnversicherung ist die Notwendigkeit von dritten Zähnen kein finanzielles Risiko mehr.
Wer eine Zahnversicherung hat, erhält wesentlich höhere Zuschüsse zu den Kosten für Zahnersatz als jemand, der sich nur auf die Leistungen der Gesetzlichen Krankenkassen verlässt. Es ist in Zukunft damit zu rechnen, dass die öffentlichen Krankenkassen ihre Leistungen für Zahnprothesen noch weiter reduzieren. Bisher erhält man von der GKV (Gesetzlichen Krankenkasse) einen Zuschuss von 50% zu den Kosten für Zahnersatz. Ausgangspunkt für die Berechnung ist ein befundorientierter Festbetrag. Die Differenz, die durch etwa weiterführende Leistungen entsteht, zahlt der Patient zu 100% aus eigener Tasche, falls er keine Zahnversicherung hat. Eine Erhöhung der Krankenkassenleistung kann man durch das Bonussystem erreichen. Wer nämlich regelmäßig zum Zahnarzt geht, erhält von der GKV dafür eine Belohnung in Form von Prozenten, die sich auf den Zuschuss für Zahnersatz beziehen. Auch hierfür ist der Festbetrag für die medizinisch notwendige Mindestversorgung ausschlaggebend. Alles, was darüberhinaus zu zahlen ist, wird nicht bezuschusst.
Eine private Zahnversicherung sorgt für eine Deckung der Kosten, die für eine bessere Versorgung anfallen und für den Anteil des Versicherten an dem Festbetrag. Man kann eine Zahnversicherung sogar über 100% abschließen, was nichts anderes bedeutet, als dass der Patient zum Zahnersatz nichts dazu zahlen muss. Es gibt auch Tarife in der Zahnversicherung, durch welche die Gesamtkosten zu einem Prozentsatz abgedeckt sind, der zwischen 70 und 100% liegt. Die meisten Versicherungen stellen ihre Leistung alle zwei, drei oder vier Jahre zur Verfügung und begrenzen diese auf einen Jahreshöchstbetrag.
Eine Zahnversicherung bieten alle privaten Versicherungsgesellschaften an, aber auch Banken sind mittlerweile in das Versicherungsgeschäft eingestiegen.