Zahnzusatzversicherung

Ohne Zahnzusatzversicherung kann der Zahnarztbesuch teuer werden, denn die Versorgung mit Zahnersatz kann einem Patienten ohne Zahnzusatzversicherung ein kleines Vermögen kosten.
Es gibt nahezu keinen Menschen, der sein Leben lang ohne Zahnersatz auskommt. Die Gesetzlichen Krankenkassen leisten für diesen Fall jedoch nur noch einen kleinen Anteil an den Gesamtkosten. Zwar kann man sich eine Erhöhung des Krankenkassenanteils sichern, indem man durch regelmäßige Zahnarztbesuche am Bonusprogramm teilnimmt, aber es können trotzdem noch mehrere Tausend Euro als Eigenanteil übrig bleiben. Eine private Zahnzusatzversicherung sorgt dafür, dass man sich für den Ernstfall nicht allzu viele Sorgen zu machen braucht, denn sie übernimmt die restlichen Kosten bis zur vertraglich vereinbarten Höhe. Eine Zahnzusatzversicherung, welche die Restkosten zu 100% übernimmt, liegt im Beitrag etwas höher, als ein Vertrag mit Eigenbeteiligung.
Im Gegensatz zu Gesetzlichen Krankenkassen richtet sich der Beitrag für die private Zahnzusatzversicherung nicht prozentual nach dem Einkommen. Der Beitrag ist fix und alleine davon abhängig, welche Leistungen die jeweiligen Tarife enthalten. Jedes Versicherungsunternehmen, das Krankenversicherungen in ihrem Programm hat, bietet in der Regel auch eine Zahnzusatzversicherung an. Mittlerweile kann man auch bei Banken und Kreditinstituten eine Zusatzversicherung für Zahnersatz abschließen. Der Vertrag beinhaltet normalerweise eine Wartezeit von drei oder mehr Monaten. Das bedeutet, dass man ab Vertragsbeginn die jeweilige Frist abwarten muss, bevor man Leistungen aus der Zahnzusatzversicherung in Anspruch nehmen kann. Die Wartezeit bezieht sich nicht auf den Zeitpunkt, an dem die Rechnung eingereicht und damit die Leistung beantragt wird, sondern auf den Behandlungszeitraum.